05.03.14

Alex steigt aus 4 - die Ruhe nach dem Sturm

Team Kordas Alexander Kobler tat, wovon viele träumen: Er kündigte Job und Wohnung, belud seinen VW-Bus und fuhr los. Auf in den Süden Europas, erstmal angeln! Wie lange? Das steht in den Sternen. Vielleicht Monate, vielleicht Jahre. Denn sein Glück hat er bereits gefunden: Freundin Caroline – sie begleitet ihn. Hier berichtet Alex jede Woche, was die beiden Abenteurer erleben:

„Wir waren geradezu durchgewirbelt worden von den Schwierigkeiten der vergangenen Wochen (siehe letzte Blogs). Ich fühlte mich wie nach einem tagelangen, heftigen Sturm. Bei dem kleinsten Geraschel von Blättern erwartete ich schon wieder einen Orkanausläufer mit der Absicht, mich zu zerschmettern. Doch wie aus dem Nichts kam eine Email von Christopher, die das Hochdruckgebiet Stephane einleitete. Stephane schmeichelte uns mit seiner Sonne und versprach uns endlich Urlaub. Seine Gastfreundschaft kannte keine Grenzen. Und seit der Ankunft von Dani konnte sich Stephane unser Auto vornehmen. Beide, Stephane und Dani, waren wie Samariter zu uns. Der Sturm schien endlich ausgeblasen.

Und dann war es endlich soweit, das Auto war fertig, und wir waren wieder mobil! Wahrhaft ein Stein fiel vom Herzen, als wir Gewissheit hatten, dass das Getriebe und die Kupplung passten. Wir schauten uns mehrere Gewässer in der Umgebung an. Und ohne die Autosorgen kamen die Fische wie von selbst. Plötzlich klappten die an den Uferkanten gestellten Fallen regelmäßig zu. Einfache Fallen: 6er Longshank X-Haken an 50lb Armakord, Dark matter Tungsten, um das Vorfach auf den Grund zu bringen, Inline-Bleie und etwas Tungsten Tubing, am Haar ein hochwertiger Boilie. Vertrauen machte sich breit. Und es landeten tatsächlich ein paar Bullen im Kescher – bis über 20 Kilo, die ersten Fische dieser Kategorie auf unserem noch jungen Trip. Endlich Erleichterung und Freude! Das tat uns nur zu gut. Und das Wetter passte auch die meiste Zeit. Tagsüber hatten wir Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad und nach einem Sonnentag glühten die Gesichter abends schon ein wenig nach. Das Zigeunerleben machte Spaß! Für kein Geld der Welt wollte ich gerade das Colussus Zelt oder den VW Bus gegen eine Wohnung eintauschen. Und ich war glücklich, eine Freundin zu haben, die auch Lust auf das alles hatte. Oder sagen wir: Ich bin glücklich!
Grüße,
Alex und Caroline“

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