24.06.11

Boilietaktik - Michael Fleischmann

Wir haben einen kurzen Bericht von unserem Team Korda Mitglied Michael Fleischmann aus Deutschland bekommen!

Michael hat an einem Gewässer mit einer einfachen Boilietaktik zugeschlagen. Verstreutes Füttern kombiniert mit Semi Fixen Montagen und längeren Vorfächern, ließen gleich mehrere schöne Fische in die Maschen gleiten.

Sauber Michael!


MF:
Die Laichzeit ist vorüber, es wird immer wärmer und was am wichtigsten ist, die Karpfen fressen sich wieder die Bäuche voll! Anlass genug, in die Vollen zu gehen und den Fischen nachzustellen. Vor Kurzem war ich ein paar Nächte unterwegs und wurde mit traumhaften Fischen und Naturschauspielen, denen meiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt wird, belohnt. Aber eins nach dem anderen.
Ich persönlich setze oft auf das Füttern ausschließlich von Boilies, das heißt aber nicht, dass ich auf meinem Spot auch viel davon abkippe. Fürs Erste reicht mir meistens eine Handvoll, die ich auf eine verhältnismäßig große Fläche streue. Wenn dann die Fische hungrig sind und ich Bisse bekomme, kann ich die Menge an Futter immer noch erhöhen. Würde ich zu Beginn gleich ein paar Kilo Futter versenken und die Fische fressen nur zaghaft, mache ich mir selber meinen Spot tot! Wenn das Futter einmal im Wasser ist, kann ich es nur schlecht wieder raus holen, oder!? Daher meine Taktik: Wenig füttern, aber auf eine größere Fläche.

Nun, wenn ich die Boilies verstreue, erfordert das auch eine Anpassung der Rigs. Eigentlich bin ich ein großer Fan von kurzen Vorfächern. Allerdings würde ich sie nicht in Verbindung mit oben genannter Methode verwenden. Wenn die Boilies weit auseinander liegen, schwimmen die Fische meist gezielt die Köder an, saugen ihn ein, gehen mit ihrem Körper wieder hoch und suchen sich den nächsten Happen. Ein allzu kurzes Rig wäre hier denkbar schlecht. Daher kommen hier Vorfächer mit 20cm und mehr zum Einsatz, die dem Haken ein sauberes Eindrehen in die Unterlippe ermöglichen. Zudem setze ich mehr und mehr auf semi-fixed Bleisysteme, welche es dem Karpfen unmöglich machen, den Haken mit Schütteln des Bleigewichts loszuwerden.

Das Streuen und sparsame Füttern mit einzelnen Boilies hat mir in vergangener Zeit schöne Fische beschert, zumal an den meisten Gewässern die Fische mittlerweile großflächig angelegte Futterplätze meiden oder nur extrem vorsichtig agieren. Dies macht es uns als Angler wiederum schwerer, sie zu fangen.
Vielleicht kann Euch diese Herangehensweise an Euren Gewässern auch den einen oder anderen Bonusfisch bescheren!!


Viel Erfolg für die laufende Saison,

Michael Fleischmann

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Wir freuen uns auf Euch!!!
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