02.11.14

Da geht was - Christopher Paschmanns

Christopher Paschmanns ist gerade schwer am Rotieren: Keep the Spirit der Film mit Mark Dörner will auf die große Leinwand und natürlich auf DVD, die erste deutsche Korda Carpfishing Masterclass musste abgedreht werden und es gibt aktuell mehr neue Korda-Produkte, als ein Angler alleine testen kann:

Die letzten Wochen ging es einfach nur drunter und drüber bei mir. Einer der Gründe ist die Arbeit an „Keep the Spirit“ dem Film und der Kino-Tour durch Deutschland zusammen mit Mark Dörner. Daran arbeite ich gerade mit Hochdruck...und Mark erst... Alle wichtigen Infos, Fakten, Preise und Termine gibt es schon bald hier, bei Facebook, Carpzilla und sonst überall, wo sich was dreht!

Ich stand aber vor allem auch schwer unter Druck, denn nach dem Dreh des ersten Teils der ersten deutschen Korda Free DVD am Lac de St’Cassien mit Alex Kobler im Juni war ja noch ein zweiter Teil in Deutschland zu filmen! Und mir rannte die Zeit davon... Eigentlich wollte ich es mit einem weiteren Teamangler angehen. Doch leider kam in zwei Fällen etwas dazwischen, tatsächlich mussten wir den zweiten Drehversuch abbrechen, da die fiese, Hochdruck-Ostwind-Wetterlage sich einfach nicht verziehen wollte...

Dann die Gewässerwahl: öffentlich, kein privater See, keine geklauten Fische, vor allem kein Paylake und keine Bevorzugung, bitte. Sowas entspricht nicht meinen Prinzipien und sorgt nur für üble Nachrede in der Szene – nix für mich. OK, machen wir es kurz, ich will an anderer Stelle noch ausführlicher davon berichten: Ende gut, alles gut – das kann ich zum Glück jetzt hier schreiben. Denn der zweite Teil ist im Kasten und er wird richtig FETT! Ich musste eine Solo-Nummer machen, „quick and dirty“ wie mein Kameramann sagen würde. Doch mehr als 30 Runs und Fische bis über 20 Kilo können sich sehen lassen – besonders an einem Tageskartengewässer ohne Nachtangeln. Mehr dazu bald, versprochen!!!

Auch privat wollte ich die erste Herbsthälfte natürlich am Wasser nutzen und mir einen Schwung der neuen Produkte von Korda und unseren Partnerfirmen mal genauer ansehen. Neben Kurzsessions an Gewässer meine Umgebung fischte ich ein paar Tage mit einem guten Freund in Frankreich. Um die so vielversprechenden Schilf- und Krautfelder zu erreichen, mussten wir die Rigs weit raus rudern. Auf Distanzen der 300-Meter-Klasse angel ich lieber mit Geflochtener, doch diesmal kam Touchdown zum Einsatz, die neue Korda-Mono. Denn die verfügt nur über eine sehr geringe Dehnung und erlaubt eine sensible Bissanzeige auch auf Distanz. Fazit: Hammer-Leine! Ich habe schon vor der Markteinführung zwei Rollen Set Ups mit Touchdown in Brown bespult, 0,30er und 0,43mm. Rund 60 Karpfen fing ich seit dem und bin hoch zufrieden. Memory-Effekt: völlig vertretbar. Dehnung: tatsächlich gering. Abriebfestigkeit: sehr gut, ich binde aus der 43er sogar meine Vorfächer. Tragkraft: Der Hammer, ich habe ein Krautfeld von gefühlt einer Tonne Gewicht samt einem 41er Spiegler ans Ufer gepumpt. Dazu musste ich rückwärts gehen und die Rute horizontal zum Kraut halten, die Rolle mit der Hand blockieren. Die 43er Touchdown hat gehalten und wer es nicht glaubt, sieht es demnächst auf der deutschen Carp Fishing Masterclass – denn die Kamera war an.

Der Frankreichtrip war jedenfalls top, Tiefdruck und dicke Fische satt, am Ende waren es 20 Karpfen bis weit in die 40 Pfund hinein. Dort setzte ich die Nite Lites von Delkim als Hanger ein. Sonst verwende ich immer Stow Bobbins. Das Coole an dem Set Up: Du musst die Bissanzeiger nicht abschrauben, die Stow-Aufnahmen bleiben einfach darunter und werden zur Seite geschoben, die Nite Lites werden in die Buxe am Bissanzeiger gesteckt – top!

Es gibt noch zwei erwähnenswerte Neuheiten: Gut gefällt mir das neue NXG Boilie Air Caddy von Trakker, Trockennetz und Caddy in einem! Es fasst bis zu 5 Kilo Kugeln. Ich habe zuletzt viel mit den Banoffee ready Mades geangelt, da sie eben schnell verfügbar sind und ein paar Tüten immer im Auto liegen. Auch die kann ich im Caddy nachtrocknen und etwas aushärten – einfach ein praktisches Teil! Einziger Nachteil: Jeder sieht, was du fütterst ;-) Richtig stylisch finde ich die neuen Tip Safes von Korda. Kennt ihr noch die alten aus Leder? Gut, die waren noch cooler. Aber die neuen sind aus Neopren und liegen sehr eng an, ohne zu verrutschen. Es war nur etwas gewöhnungsbedürftig, die Rute mit dem Spitzenring zum Handteil zusammenzulegen. Gut, genug fürs erste. Ich komme gerade vom Wasser und habe die Speicherkarte voll mit vielen neuen Bildern. Die werden jetzt editiert. Und bald melde ich mich wieder, dann mit News zur Masterclass, zu „Keep the Spirit“ und neuen Bildern schöner Fische. Denn jetzt ist die Zeit!
Christopher Paschmanns

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