11.05.14

Danke, Kontour

Matthias Plöger bleibt nicht viel Zeit zum Angeln gerade – Prüfungsstress. Trotzdem hat er sich ein nicht gerade leichtes Gewässer ausgesucht. Und dort kam er nach sieben Blanknächten zum Erfolg. Der Kontour sei Dank:

„Ich fische derzeit ein Gewässer was nur in den Frühlingsmonaten befischt werden kann, da das Kraut im Sommer bis zur Oberfläche steht und das Benutzen eines Bootes verboten ist – was wiederum das Landen der Fische fast unmöglich macht. Außerdem gibt es nur einen sehr kleinen Bestand an Fischen die aber dafür umso älter und uriger sind. Das macht für mich das Angeln an diesem See so interessant. Um einen von den alten Kollegen ans Band zu bekommen, muss man auf jede Feinheit achten.

Das wurde mir in diesem Frühjahr mal wieder besonders gezeigt. Da ich im Holz meine Hakenköder präsentiere, wo ich die meisten Fische beobachten konnte, habe ich meine Rollen mit 40er SUBline bespult die eine sehr schöne Dehnung hat und sich trotzt eines großen Durchmessers gezielt werfen lässt. Mit dieser Schnur kann man die Fische sehr gut davon abhalten, in Hindernisse zu ziehen ohne das sie direkt ausschlitzen. Eine so dicke Schnur schreckt die Fische besonders in klarem Wasser aber auch sehr schnell ab, aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, ein paar Meter Kontour vor die Hauptschnur zu knoten. Die Kontour ist sehr schwer und legt sich perfekt auf dem Grund ab. Sie ist gerade in solchen Gewässern wie in diesem, wo das Wasser extrem klar ist, fast unsichtbar und verschreckt keine Fische.

Nach sieben Nächten ohne Fisch habe ich mich dazu entschieden, sie auszuprobieren und das brachte mir prompt den ersten Karpfen! Ob es jetzt nur an der Schur lag oder Zufall war steht in den Sternen aber ich bin mir schon sehr sicher, dass die Schnur einen großen Teil dazu beigesteuert hat, dass ich meinen ersehnten ersten Fisch des Jahres fangen konnte. Probiert es mal aus, vielleicht bringt es an euren Gewässern auch mehr Fisch!
Grüße, Matthias Catman Plöger“

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