23.12.15

Den Herbst genossen - Florian Woldt

Der November tarnte sich doch eher als spätsommerlicher Oktober. Temperaturen um 18 Grad Celsius und außergewöhnlich wenig Wind, absolut kein normales Wetter für diese Jahreszeit. Die Karpfen scheint dies jedoch spürbar wenig zu stören und ich kann mich wohl absolut nicht beschweren. Meinen Sommer verbrachte ich mit diversen Trips an verschiedenen Gewässern in meiner Region. Häufig befütterte ich parallel zwei oder drei Gewässer, um auf äußere Bedingungen möglichst gut reagieren zu können. Seit Mitte Oktober konzentriere ich mich jedoch auf nur ein Gewässer. Ein mittelgroßer Baggersee mit einer Durchschnittlichen Tiefe von 6 Metern und einem recht gutem Fischbestand. Eine stark abfallende Kante von 2 auf 4,6 Meter Tiefe in Wurfentfernung, wird nun alle 2 Tage mit einem Mix aus ganzen, sowie halbierten Boilies, Pellets und Tigernüssen präpariert. Das Gewässer hat eine Vielzahl interessanter Spots wie Plateaus, große Krautfelder, lange Schilfkanten und langgezogene Sandbänke. Trotzdem entschied ich mich für den doch im Vergleich recht unscheinbaren Spot in Ufernähe. Meine Arbeit lässt im Normalfall nur recht kurze Sessions von 5 bis 12 Stunden zu und durch die immer kürzer werdenden Tage kommt es manchmal auf jede Minute an, die effektiv am Wasser genutzt werden kann. Meinen Platz kann direkt mit dem Trolly angefahren werden, ein Boot wird nicht benötigt, da alles in Wurfweite liegt und mit der Futterkelle befütterbar ist. Allein diese Tatsachen bringen mir bei solch kurzen Sessions eine enorme Zeitersparnis, welche direkt in Fisch umgewandelt werden kann. Bisher befischte ich den Platz für 2 kurze Nächte und fing eine gute Anzahl toller Fische, mit relativ geringem Aufwand. Dadurch gestärkt, sehe ich nun recht entspannt in den Winter. Gute Vorbereitung gepaart mit zuverlässigem Endtackle, stimmen mich zumindest sehr optimistisch.
Euch allen einen erfolgreichen Start in den Winter!

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