04.08.13

Der Kontinental - Patrick Wanhal

Unser Freund Patrick Wanhal aus Österreich fischt oft vor Hindernissen und ist ein großer Fan des Kontinental Hakens. Hier lesen sie, warum:

„Ein Thema, über welches es schon unzählige Artikel gab, viele Meinungen geäußert wurden und die eine Marke hochgelobt wurde, die andere ins Abseits gestellt wurde. Nun ist es doch immer die Frage, welches Hakenmodel man für welchen Verwendungszweck in die engere Auswahl nimmt! Natürlich reicht im Freiwasser wo kaum oder keine Hindernisse vorhanden sind, man ruhig den Freilauf etwas lockerer stellen kann, ein dünndrähtiger Haken, auch mit einem etwas längeren Schenkel. In solchen Situationen ist zB. der Korda Kurv Shank Haken ideal, auch weil dieser schnell arbeitet und aggressiv hakt. Anders hingegen in Gewässern bzw. Situationen, wo vermehrt mit Hindernissen zu rechnen ist! Hier ist es besonders wichtig, unter anderem das richtige Hakenmodel zu wählen, ansonsten ist der Frust über einen verlorenen Fisch groß, besonders dann wenn man lange auf den ersehnten Biss gewartet hat. In diesem Fall ist ein dickdrähtiges Model mit einem geraden, nicht zu langen Schenkel genau die richtige Wahl, wobei durch den dicken Draht die Schärfe nicht leiden darf! Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit extremen Bedingungen, folglich auch mit der Wahl des richtigen Tackles. Selbstverständlich ist die Abriebfestigkeit und die Knotenfestigkeit von Schnur und Vorfach in schwierigen Situationen ebenso wichtig wie die Wahl des richtigen Hakens! Lange war der Wide Gape X einer meiner Favoriten, meist in der Größe 6, seltener in Größe 4, der mir viele schöne Fische aus hindernisreichen Gewässern bescherte. Als der Kontinental Haken auf den Markt kam, löste dieser den Wide Gape X in einigen Situationen ab: noch dickdrähtiger als der Wide Gape X, trotzdem aber immer noch scharf und der Haken sitzt meist perfekt! Auch das Hakenöhr, welches im Gegensatz zum Wide Gape X gerade ist, verändert den Druckpunkt des Hakens zum Positiven und wirkt so gegen Aufbiegen. Zwar ist der Haken durch den dicken Draht etwas schwerer, dies lässt sich aber mit ausbalancierten Ködern ausgleichen, um das Einsaugen für den Fisch zu erleichtern. Je nach Variation meines Rigs kommen beide Hakenmodelle zum Einsatz, bei extremsten Bedingungen gehe ich jedoch auf Nummer sicher und verwende ausschließlich den Kontinental, dem ich zu 100% mein Vertrauen schenke und den ich mit ruhigem Gewissen jedem weiterempfehlen kann!
Viel Erfolg und eine schöne Zeit am Wasser,
Patrick Wanhal“

News ArchiveNEWS ARCHIVE

ARCHIVE