05.10.17

Die Batterien sind leer - Mathias Lange

In letzter Zeit bin ich echt genervt und gestresst vom Job, meine Motivation ist im Keller und meine Akkus im roten Bereich. Die Saison in der Küche hängt mir in den Knochen und im Geist. Zudem muss ich feststellen, dass unsere Gesellschaft gefühlt immer dreister wird und alles heut zu Tage selbstverständlich ist! Das Einzige um richtig abschalten zu können, ist ans Wasser zu fahren und zu angeln. Viel zu gern würde ich mehr Zeit in mein geliebtes Hobby stecken, aber wer würde das nicht? Doch Wunsch und Realität sehen oft ganz anders aus.
Wenn ich dann aber am Wasser sitze, kann ich für eine kurze Zeit alles um mich herum vergessen und die Zeit beim angeln genießen.
Zumal standen noch einige Vorbereitungen für meine Hochzeit an, da ist etwas Abwechslung doch gar nicht so verkehrt.

Einige Nächte fand ich trotzdem Zeit zum fischen. Aber die richtigen Gewässer zu finden gestaltete sich als schwierig, denn unsere Region war übersät von Urlaubern und die Gewässer sind voll mit Badegästen, oder es herrschte extremer Bootsverkehr.
Aber gut es nütze ja nichts, denn die Montagen mussten ins Wasser. Ausgestattet mit eingelegten und gekochten Mangonana-Goo-Tigernüssen und Scharfen Essential-Spice Boilies stellte ich wie so oft kleine Fallen. Als Rigs kamen das German Rig, Multi-Rig und ein mit IQ durchgebundenes Choddy Rig mit weichem Haar zum Einsatz. Alles Robust aber einfach gehalten! Ein Highlight für mich war, dass ich seid Ewigkeiten mal wieder einen Schuppi fangen konnte, denn diese sind für mich wirklich selten. Auch ein besserer Spiegler um die 17,4kg war dabei. Ich fing auch richtig viele und gute Schleie, dass ist ein Beifang den ich gerne sehe.

Für meine wenige Zeit, machte ich wie so oft das Beste aus meiner Situation und ich bin einfach froh ab und an draußen in der Natur zu sein um dem Arbeitsalltag entfliehen zu können.
Ich habe für mich beschlossen, Ende Oktober erst einmal eine 2-3 Monatige Auszeit von meinem Beruf zu nehmen, um einfach dem ganzen Stress der Letzten Jahre zu entfliehen und neue Kraft zu Tanken. 10-12 Stunden Täglich die Pfannen zu schwenken und jeden Feiertag sowie Wochenenden für andere da zu sein, nervte mich mittlerweile und es wäre so das beste für mich. Versteht das nicht falsch, denn ich liebe meinen Job, aber es gibt halt manchmal Phasen wo alles nervt und ich einfach unzufrieden bin.. Einige von euch werden das sicher kennen? Ich werde versuchen so lange es das Wetter zulässt angeln zu gehen, denn dort bekomme ich sicher den Kopf frei.
Es wird also hoffentlich einiges zu berichten geben. Ich bin gespannt und freue mich auf die Zeit.
Beste Grüße Mathias.

Gutes Essen gehört dazu!

Kutter - wichtiges Werkzeug!

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