04.06.12

Die Bucht – Alexander Kobler

Wir haben wir einen Bericht von Alexander Kobler bekommen! Alexander war endlich wieder fischen und hat eine Serie schöner 30 er gefangen. Seine Geschichte lest Ihr hier...


AK:
Endlich waren die Wetterumstände sehr gut und ich hatte Zeit. Ich hatte eine kleine Bucht eines tiefen Baggersees über einige Tage hinweg beobachtet. Als ich dort Karpfen sah, fütterte ich ein paar kleine Stellen sparsam mit 14 mm Boilies an. Ich plante endlich mal “länger” am Wasser zu sein nämlich 36 Stunden. Letztendlich bin ich dann aber sogar über 40 Stunden geblieben. Und es war es wert! Einen solchen Nachmittag kann man einfach nicht erleben wenn man immer nur abends ankommt und morgens wieder verschwindet. Nach einer ergebnislosen Nacht, machte sich die erste Schleie um 12 Uhr mittags bemerkt. Sie biss vor den Füßen in 2,5 m Wassertiefe. Nur kurz danach fing ich eine weitere Schleie auf dieselbe Rute. Doch dann feuerte die Rute gegenüber am Schilfgürtel ab. Ein Karpfen hatte da den Köder in weniger als 1 m Wassertiefe im glasklaren Wasser und bei Sonnenschein genommen. Der Schuppi kämpfte wie ein Bär und die Waage zeigte für mich dieses Jahr zum ersten Mal über 15 kg an nämlich genau 16,7 kg. Während es sich der bullige Fisch auf der Matte bequem machte, und ich ihn mit Freuden betrachtete, feuerte die linke Rute los, die ich in 50 cm Tiefe vor einer Weide fischte. Panik machte sich breit, doch ich versuchte die Ruhe zu bewahren, packte den Karpfen samt der Matte, einen Karpfensack, das Keschernetz und den Kescherstab, und lief zu der 20 m entfernten Rute. Dort sackte ich „in aller Ruhe“ den Schuppi während die Rute immer noch ablief. Doch ich hatte Glück und der kleine Spiegler schwamm ins Freiwasser. Und es ging weiter Schlag auf Schlag. Nachdem ich die Fotos mit dem Selbstauslöser gemacht hatte, dauerte es keine Stunde nach dem erneuten Einwurf, und ein weiterer bärenstarker Karpfen nahm den Köder vor dem Schilf. Nach einem langen Kampf glitt dann ein 18 kg schwerer Goldbarren in mein Netz. Dieser Fisch ist sicherlich eines der begehrtesten Weibchen im See. Zumindest verloren die Karpfen, die ich auf dem selben Platz fing, der kurz zuvor und ein weiterer kurz danach, jede Menge Milch auf der Matte. Der letzte Karpfen zog nach dem Anschlag ohne Übertreibung 40 m Schnur von der Rolle. Auch machte er nur sehr ruhige Bewegungen und ich war mir sicher, dass das ein 40er war. Doch war ich auch nicht unfroh als der dritte 30er mit 92 cm und 16,2 kg sicher in meinem Netz landete. Wahnsinn, in nur 6 Stunden fing ich zwei Schleien und vier Karpfen! Und die Nacht danach? Fehlanzeige, außer ein paar Piepsern blieb die Nacht fruchtlos. Als dann der Wind morgens wieder auf Nord drehte und deutlich kälter wurde, wartete ich bis um 14 Uhr und packte dann zusammen. Der Adrenalinstoß sitzt mir immer noch in den Knochen, und ich träume schon von den nächsten Überraschungen, die mir das Angeln beschert.

Petri Heil,
Alex Kobler

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