23.12.13

Do it in the Dark - Christoph Freuen

Team Kordas Christoph Freuen liebt das Winterangeln und beginnt schon früh im Herbst damit, es vorzubereiten. Solange die Seen eisfrei sind, ist Christoph am Wasser – mit Erfolg! Hier gibt er interessante Einblicke in seine Angelei und schildert, wie er sein Vogelproblem löste:

„Seit Mitte Oktober steht mein Winterspot nun täglich unter Futter. Weniges, attraktives Futter, aber dafür kontinuierlich. Am Anfang konnte ich schnell die ersten Fische fangen, auch über Tag. Als dann Ende November ein großer Schwarm Kormorane das Gewässer zum Winterquartier erklärte, gingen die Fänge im Hellen leider schnell gegen Null. Auch befreundete Feeder-Angler schilderten mir dieses Problem.

Die Kormorane stifteten über Tag einfach zu viel Unruhe unter der Wasseroberfläche. Die Fische verzogen sich in für Federvieh nicht zugängliche Gewässerbereiche, zum Beispiel dicht unter Land und kamen erst in der späten Dämmerung wieder heraus. Was blieb mir jetzt übrig? Den Futterplatz aufgeben und die Fische suchen? Nach all der Arbeit, die ich mit dem Aufbau des Platzes hatte? Kamen überhaupt noch Fische zum Fressen auf meine Stelle in der Bucht?

Es blieb mir nichts anderes übrig, als von meiner gewohnten Vorgehensweise im Winter abzuweichen, immer nur für ein paar Stunden über Tag zu fischen. Ich verlegte meine Angelei auf die Abendstunden und die Nacht. Gesagt, getan! Die neue Taktik ging auf. Sobald es dunkel war konnte mit Aktivität am Platz und mit Bissen gerechnet werden. Bei Tagesanbruch war dann wieder Schluss. Also werde ich – anders als sonst – ab jetzt in der düsteren Jahreszeit auch nur im Dunkeln angeln. Aber solange so ein Taktikwechsel wieder Bisse bringt, soll es mir recht sein. Lieber „Do it in the Dark“ als überhaupt nicht :-)
Gruß, Christoph.“

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