10.12.13

Ebro-Update II

Björn Brockmann ist zurück von einer zweieinhalb wöchigen Tour an den Fluss Ebro in Spanien. Im Bereich um die Stadt Mequinenza fing er weit mehr als 100 der kampfstarken Schuppenkarpfen, für die der Ebro so berühmt ist. Hier ist der zweite Teil von seinem Tour-Update:

„Wie schon in Update I beschrieben, hatte ich anfangs so meine Probleme mit dem eigentlichen Hotspot an meiner Stelle. Ihn zu befischen erschien mir zunächst zu riskant. Denn dort verlief eine Flachwasserzone über hundert Meter weit hinaus, es war kaum tiefer als anderthalb Meter. Danach brach eine Kante fast senkrecht in etwa 12 Meter Tiefe ab. In der Kante standen – wie konnte es auch anders sein – einige versunkene Bäume. Klar, dass sich dort Karpfen zeigten wie springende Delfine.

Eine Wallerboje war die Lösung! Ich setzte sie einfach als überdimensioniertes Subfloat, also als riesigen Auftriebskörper ein. Statt eines Grippa Bleis fixierte ich einen kiloschweren Stein mittels eines Gummis im Hybrid Lead Clip. Um Verwicklungen zu vermeiden, verwendete ich durchgebundene Rigs aus IQ2 mit griffigen 4er Wide Gape X-Haken. Nach einem Biss löste sich der Stein immer sofort aus dem Hybrid Lead Clip und der Auftriebskörper hielt die Schnur fern von Hindernissen. So konnte ich meinen Hotspot endlich völlig ohne Probleme beangeln. Etliche große Schuppis bescherte mir der Platz, viele hohe 30er darunter. Sogar Waller bis 2,36 Meter stiegen aufs Karpfengeschirr ein – Wide Gape X und Kontinental hielten jedenfalls Bombe. Und als Highlight konnte ich am Hindernis-Platz sogar noch mein Tour-Ziel erreichen: einen Schuppi über 20 Kilo. Das gibt mir große Motivation für den Winter, mit so viel Fisch auf der Habenseite habe ich ein dickes Fell für die kommenden Monate.

Mal sehen, was der Winter noch so bringt, ich angel jedenfalls durch.
Beste Grüße,
euer Brocke“

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