16.09.13

Ein Run reicht

Korda Außendienstmitarbeiter Daniel Stern besuchte Sebi Roth nach einem Geschäftstermin am Wasser und es kam - wie oft, wenn Sebi im Spiel ist - dicke! Doch lesen Sie selbst, was Sebi zu berichten hat:

„Daniel rief mich Freitag spontan an und meinte, er würde am Montag und Dienstag in meiner Region einige Kunden besuchen. Es lag also auf der Hand, dass man lieber die Nacht am See verbringt als in einem grauen Hotelzimmer. Aus diesem Grund machten wir aus, uns nach Feierabend bei mir zu treffen und dann gemeinsam eine Nacht zu fischen. Ich wählte für uns ein Gewässer mit schönem Altbestand an Karpfen aus, das zudem einige Graser beheimatet. Als wir abends am Gewässer ankamen trat schon langsam die Dämmerung ein und mir mussten Gas geben, dass wir die Latten noch vor der Dunkelheit auf die Spots bekamen. Die Rigs legten wir mit dem Futterboot ab, da die Spots auf weiter Distanz liegen und der See auch sehr viele Krautbänke aufweist. Mit dem Funk-Echo finden wir einfacher und schneller die sandigen Stellen.

Wir setzten am ersten Abend auf Fallen mit wenig Futter. Wir wollten ja fangen und nicht füttern. Daniels Futter bestand aus Mainline Cloud 9 Groundbait mit halben Cell Boilies, mein Futter bestand aus Tigernüssen mit Hanf. Als Köder kamen Cell Knödel und Tigers zum Einsatz. Als alle vier Latten ausgefahren waren holten wir uns am Imbiss hausgemachte Burger und der gemütliche Teil begann. Doch bevor Daniel seinen zweiten Bürger essen konnte schlug der rechte Delkim Alarm. Einige Minuten später konnte Daniel einen schönen Graser landen. Yes, so kann der Abend weiter laufen dachten wir uns beide, doch leider wurden wir die ganze Nacht nicht mehr geweckt. Da wir beide arbeiten mussten, packten wir bereits um 07:00 Uhr ein. Da Daniel aber noch einen Tag in meiner Regio unterwegs war, bot es sich an, nach der Arbeit noch eine weitere Nacht zu fischen.

Wieder war es dasselbe Spiel, wir kamen erst kurz vor der Dämmerung ans Gewässer. Schnell die Latten mit dem Vopi-Boot raus. Bei der Taktik änderte ich etwas, während Daniel bei dem Groundbait mit halben Cell Boilies blieb. Ich setzte auf einen mit dem Wurfrohr eingebrachten und stark verstreuten Teppich aus weißen 18mm Kristall Boilies aus dem Hause Bait Service Straubing. Mein Rig: ein Wide Gap X mittels N-Trap Soft als Blow Back Rig gebunden, greift immer sicher… Als Leader fischte ich Leadcore mit dem Hybrid Clip gepaart. An diesem Rig montierte ich einen 18er Kristall Single Hook Bait... Als wir uns nach dem Essen auf die Liegen legten, dachte ich schon, dass vielleicht in den frühen Morgenstunden ein Fisch laufen könnte. Ich fische ja diesen See seit einigen Jahren und kenne die Zeiten, wo es laufen kann. Und so war es, wir schliefen durch und wurden morgens von einem Vollrun an meiner rechten Rute geweckt. Total vermatscht mit dem Kissenabdruck im Gesicht rannte ich an die Rute und hatte einen Zug auf der Schnur als hätte ein Sportboot sie eingefangen. Kurze Zeit später hatte es der Fisch in eine Krautbank geschafft, doch da ich die Subline in 0,43mm fischte brauchte ich keine Angst zu haben. Er löste sich aus dem Kraut und der Drill im Freiwasser begann. Was dann endlich in den Kescher glitt, machte mich auch wirklich wach: ein sehr großer Schuppi! Das Wiegen ergab genau 50 Pfund! Wir waren happy, das könnt Ihr mir glauben!
Gruß, Sebi“

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