17.05.14

Endlich angekommen - Christoph Freuen

Team Kordas Christoph Freuen hat mit einer besonderen Session einen echten Lauf nach einer Pechsträhne eingeleitet. An einem vermeintlichen Lowstock-Gewässer fing er in nur einer Nacht gleich eine ganze Serie dicker Fische:

„Zeit! Man hat oft zu wenig oder nimmt sie sich nicht. Gerade bei unserem doch zeitintensiven Hobby – Karpfenangeln. Ich hatte jedenfalls in diesem Frühjahr bisher viel zu wenig Zeit, um meinen Frühjahrsplanung 2014 durchzuziehen. Termine hier, private Aufgaben da…keine Zeit! Ein paar Fische Anfang März, das war es dann aber auch und das zu einer Jahreszeit, die sich in den letzten Jahren als meine erfolgreichste herauskristallisiert hat. Dann kamen sie, die Fangmeldungen von dicken Fischen…Süddeutschland und das Rheintal mit dicken Schuppis, der hohe Norden mit einer „Bestandsaufnahme“ bei einem Videodreh, Vollbeschuppte im Freundeskreis. Alle fingen grandiose Fische. Bei mir im Hinterkopf: ein ganz bestimmter Fisch den ich 2014 gerne fangen würde, ungewiss ob er noch lebt.

Der April war mittlerweile mit 6 geangelten Nächten und keinem gefangenen Fisch auch schon vorbei. OMG !!! Anfang Mai dann ein Arbeitseinsatztermin am Zielfischgewässer! Ok, wenn ich einmal da bin könnte ich auch eine Nacht zum Fischen nutzen. Dem Zufall wollte ich dann doch nicht zu viel überlassen und so erweiterte ich den Tachostand meines Autos um 250km zwecks zweimaligem Vorfüttern.

Der Arbeitseinsatz war schnell vorüber und nach etwas Plaudern mit ein paar Jungs aus dem Verein konnte es losgehen. Stelle beziehen, Ruten ins Wasser und hoffen, dass ich den richtigen Riecher für die Stellenwahl hatte. Oft war ich ja noch nicht zum Fischen hier. Was dann folgte gehört an diesem Gewässer nicht zum Tagesgeschäft. Nach nicht einmal einer Stunde angeln hatte ich bereits meine beiden Retention Slings mit dicken Schuppenkarpfen gefüllt. Bombe! Es lief. Zum ersten Mal in diesem Jahr und dann ausgerechnet an diesem See.

Nach den beiden Schuppis war erst mal ein paar Stunden Ruhe. Ich verteilte großflächig noch ein paar Hände meiner Boilies und hoffte auf die Nacht und die frühen Morgenstunden. Am frühen Morgen saß ich mit einer Tasse Kaffee und einer Zigarette, mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf der Liege und beobachtete zufrieden das Erwachen des neuen Tages. Es hatten sich wieder zwei neue Untermieter in meinen Retention Slings eingefunden, zwei dicke Spiegelkarpfen. Endlich! Auch ich war in der Saison 2014 angekommen. Ich hatte nicht damit gerechnet, an diesem Gewässer einen solchen Start hinzulegen, aber derartige Überraschungen sind immer gerne willkommen.

In diesem Sinne allen eine gute Saison und genug Zeit für das schönste Hobby wünscht euch Christoph Freuen“

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