06.09.12

Freud und Leid am Kanal - Stefan Möllmann

Wir haben einen kurzen Bericht von unserem Team Korda Mitglied Stefan Möllmann aus Deutschland bekommen!

SM:
Gemeinsam mit meinem Freund Mike stand für dieses Wochenende ein Abstecher zum Kanal an. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen erhofften wir uns dort mehr Erfolg als an unserem Hausgewässer,einem großen Baggersee. Wir fuhren den Kanal hinunter und entschieden uns für eine "Natur"-Strecke mit dichtbewachsenen Schilfufern und einzelnen Schilfinseln im Uferbereich.
Kanalangeln generell und diese Stelle im besonderen stellt hohe Anforderungen an das verwendete Gerät. Neben den Schilfinseln gab es eine Menge Muscheln am Kanalgrund und an den Spundwänden. Als Hauptschnur wählten wir Sub-Line in 20lb, kombiniert mit N-Trap semi-stiff Vorfächern in 30lb, an einem Wide-Gape X der Grösse 8,welcher mein vollstes Vertrauen für hindernisreiche Gewässer geniesst. Um uns in Sachen Futter von den anderen Anglern abzuheben,wurden statt runder Boilies halbierte gefüttert und auch gefischt.
Mit dem Kutter halbierten wir sicher und schnell einige Köder. Zum Füttern und auch zum punktgenauen Ausbringen der Montagen kam mein Futterboot zum Einsatz. Abends hörten wir einen Karpfen etwa 50 Meter links von meiner Angelstelle am eigenen Ufer direkt vor einer Schilfbank springen. Kurzerhand brachten wir mit dem Futterboot eine Montage mit etwa Beifutter aus halbierten Boilies und Pellets an den Ort des Geschehens. Ein Auswurf dorthin war aufgrund des hohen Schilfbewuchses unmöglich. Etwa eine halbe Stunde später schlug der Bissanzeiger an dieser Rute Alarm und es begann ein Drill auf Biegen und Brechen. Mir gelang es,den Karpfen von der Schilfinsel in meine Richtung zu dirigieren. Etwa 10 Meter vor dem Kescher drehte sich der Schuppenkarpfen jedoch und der Haken schlitzte aus. Frustriert kontrollierte ich den Haken,der nach wie vor nadelscharf war. So musste ich mein Pech akzeptieren. Es wäre mein erster Karpfen aus diesem sehr langen und schweren Teilstück gewesen.Außerdem hätte dieser Fisch eine längere Durststecke ohne Fangerfolg beendet. Mein Freund Mike hatte mehr Glück. Er konnte mitten in der Nacht einen ebenfalls hart kämpfenden Schuppi überlisten.
Wieder mal ein Beweis: „Freud und Leid“ liegen gerade beim Kanalangeln oft sehr nahe beieinander.

Stefan Möllmann
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Wir freuen uns auf Euch!!!
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