13.09.11

In das Unbekannte – Jan Schellmann

Wir haben wir einen Bericht von unserem Freund Jan Schellmann aus Österreich bekommen!

Jan hat sich ein neues Gewässer ausgesucht, bei dem niemand wirklich weiß was dort schwimmt. Nur eines ist bekannt, die Schottergrube ist ca. 100 Jahre alt, wurde vor 75 Jahren besetzt und scheint ein paar wirklich spezielle Bewohner zu beherbergen. Erste Gehversuche an diesem Gewässer blieben leider komplett ohne Erfolg. Wird Jan sich dennoch durchsetzen können? Lest selbst...


JS:
Seit nun schon 2 Monaten befische ich ein neues Wasser in meiner Umgebung. Es ist eine verwachsene, gering besetzte, 100 jährige Schottergrube mit bereits 75 jährigem Bestand. Es beherbergt große- sehr große Fische, und dabei handelt es sich nicht nur um Karpfen. Jedoch sind diese absoluten „Schweine“ nur vereinzelt gesät.
Ich habe einige Tage damit verbracht Fische zu suchen, Spods zu finden und natürliche Futterstellen zu beobachten. Das Resultat, war nicht wie erwartet. Ich konnte ein paar wenige Fische beobachten- Aber keine Karpfen, sondern vier richtig dicke Graser. Diese waren zwar auch mächtig, jedoch nicht die Fischart, auf die ich es abgesehen hatte.
Egal, ich befischte verschiedene Stellen über Wochen hinweg. Einmal viel Futter, einmal wenig Futter. Doch nichts brachte mir und einem Freund Fische… Vor wenigen Wochen gingen wir 5 Tage ohne jegliche Fischaktion aus. Doch dieses Wasser ließ mir einfach keine Ruhe. Allein die Ruhe, die Umgebung und die Natur, die dieses Gewässer bietet, sind einfach überwältigend.
Vor wenigen Tagen starteten wir deshalb wieder einen One night stand an diesem Gewässer, wieder auf einem neuen Platz. Obwohl wir uns bewusst dort hin setzten, da links gehalten eine Schneise in die hinteren „Schläuche“ war, wollte uns diesmal das Glück hold sein. Bereits um 0.30 Uhr war es soweit. Der Delkim kreischte auf. Ein Gefühl, welches ich nun schon länger nicht mehr hatte, stieg endlich wieder in mir auf. Nach bangen Minuten glitt ein wunderschöner Spiegler in die Maschen unseres Keschers. Einen Freudenschrei und einen dauerhaften Grinser konnte ich mir einfach nicht zurückhalten. Denn nun war es soweit. Die Bemühungen und das Durchhalten wurden endlich bezahlt gemacht.
Dieses Gewässer wird mich in den nächsten Wochen und Monaten noch einige Male zu sehen bekommen. Und ich hoffe, dass mir das Glück weiterhin so hold bleibt…

Tight Lines and Greetz,
Jan Schellmann




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