07.01.15

Kalte Sternstunden - Christoph Freuen

Dass Christoph Freuen keine Winterpause kennt, wissen wir. Doch aktuell läuft es bei ihm und seinen Jungs so gut, es ist schon fast dreist:

Irgendetwas fehlte an der Saison 2014. Meine Jungs und ich waren viel draußen, wir können uns nicht beklagen, aber fast immer zogen wir alleine unser Ding durch. Noch einmal zusammen ans Wasser, mit Freunden, dabei dann vielleicht noch ein paar schöne Fische fangen - das war der richtige Abschluss im Dezember! Nur noch ein Gewässer rauspicken. Nicht weiter als 30km von zuhause weg, man möchte ja etwas vorfüttern und das in regelmäßigen Abständen.

Der auserwählte Spot am 30ha großen Wintergewässer wurde dann viermal mit nur einem Kilo weißen Boilies, verstreut auf sehr großer Fläche, befüttert. Eine große Fläche, damit möglichst überall etwas Futter liegt und die Fische dadurch, falls sie überhaupt noch unterwegs sind, überall einen Happen finden. Außerdem hat man mit dieser Futtertaktik fast keine Probleme mit gefiederten Mitessern. Wenn schon nicht viel Futter benutzt wird, darf es ruhig optisch auffällig sein – deshalb verwendeten wir weiße Köder.

Freitagmittag. Feierabend. Feierabendverkehr. Treffpunkt am Wasser mit meinen Kumpels Stefan und Jens. Sturmtief Billie war auch dabei. Optimal. Das muss Fisch bringen. Es wurde früh dunkel, der Sturm pfiff über uns hinweg, es regnete und der erste Fisch kam tatsächlich schnell. Ein kugelrunder, schön beschuppter Spiegelkarpfen für mich. Freude mit Freunden! Es schien zu funktionieren. Während der Nacht hörte ich, dass sowohl bei Stefan als auch bei Jens Nachtschicht anstand – lief also. Früh am Morgen konnten wir dann 6 Fische fotografieren. Insgesamt fingen wir zu dritt in der ersten Nacht 11 und verloren zwei weitere im Drill. Im späten Dezember!

Das Sturmtief hatte sich bis Samstagmittag komplett verzogen und es wurde frostig kalt. Bis zum Sonntagmorgen liefen dann „nur“ noch drei weitere Fische. Aber das war uns egal, wir hatten scheinbar alles richtig gemacht und waren zur richtigen Zeit am Wasser. Vor allen Dingen hatten wir viel Spaß!
Gruß Christoph Freuen

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