15.07.19

Kurze Nächte - Kai Lander

Spontane Nächte nach der Arbeit, ohne viel Zeit in die Vorbereitung zu investieren, waren mir schon immer sehr willkommen. Im Frühjahr konnte ich mir vereinzelte Nächte zum Angeln frei einrichten. Angeln und Familie neben der Arbeit unter einem Hut zubekommen ist nicht so einfach. Aber ganz auf angeln zu verzichten geht auch nicht. Daher ist die Spotwahl das Wichtigste und Fehlentscheidungen müssen im Vorhinein ausgeschlossen werden. Um so effektiv wie nur möglich zu agieren, versuche ich die Fische zu lokalisieren. Anstatt mich auf dem erst besten Platz niederzulassen. Ich blende, bis auf die Wassertemperatur alles aus - Wind & Co. kann sich hinten anstellen. In den meisten fällen komm ich kurz vor Einbruch der Dunkelheit ans Wasser an und begebe mich auf der Suche nach den Karpfen vom Boot oder zu Fuß. Dabei setze ich auf Thermometer, Pool-Brille, Aquascope und Fernglas. Hiermit Suche ich für mich interessant erscheinende Bereiche mit wärmeren Wasser ab. Kann ich Fische ausfindig machen: durch rollen, Springen oder bestenfalls kann ich fische beim fressen sehen - warte ich nicht lange und setze mich in diesen Bereich. Ganz egal wie es Unterwasser aussieht. Mit einem leichten Blei am Heli Safe Setup in der Naked Variante + Multirig aus Dark Matter Coated gebunden und Pop Up bin ich immer gut unterwegs. Ob Kraut, Schlamm, Äste, oder harter Bodengrund. Mit dieser Montage kann ich meinen Köder überall mit bestem Gewissen präsentieren. Auf Futter kann ich vom Kopf her nicht gänzlich verzichten, aber mehr als 10 Boilies kommen nie dazu. Mit diesem Vorgehen gelang es mir, im diesjährigen Frühjahr unter Zeitmangel ein paar schöne Fische an den Choddys zubekommen.

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