15.07.11

Location mal anders – Max Brodehl

Wir haben ein kurzen Bericht von unserem Freund Max Brodehl bekommen! Max hat mal auf eine andere Art versucht seinen Futterplatz zu kontrollieren und die Fische ausfindig zu machen. Mit einer Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet, erkundete er die Unterwasserwelt. Sein Einsatz wurde mit mehreren schönen Fischen belohnt. Darunter ein echter Schuppi Torpedo mit 44 Pfund.

Wir gratulieren Dir lieber Max!

MB:
Hallo zusammen,
in den letzten Wochen war das Wetter bei uns sehr wechselhaft. Kaum gab es mal zwei Tage Sonnenschein, folgten wieder drei Tage Regen und deutlich kältere Temperaturen. Eine längere Futteraktion an meinem See schien mir fast unmöglich. An einem der wärmeren Tagen nahm ich mir meine Taucherbrille und suchte ein paar vielversprechende Spots ab. Als ich eine vielversprechende Muschelsandbank gefunden hatte, verteilte ich ein paar Tigernüsse und einige Boilies am Platz. Drei Tage später stieg ich erneut ins Wasser, um zu kontrollieren, ob die Köder gefressen wurden.
Enttäuschend sah ich, dass kein einziger Boilie und auch keine Tigernüsse gefressen wurden. Anscheinend ließ der ständige Wetterumschwung die Fische nicht gerade in einen Fressrausch verfallen.
In der darauffolgenden Woche gab es vier Tage richtig warme Temperaturen. Ein anderer See sollte dieses Mal mein Ziel sein. Nach zwei warmen Tagen kontrollierte ich meinen vorgefütterten Spot. Das gesamte Futter war weg. Bingo! Die nächsten Tage über fütterte ich regelmäßig. Meine Futtertaktik entsprach in etwa der in dem, von Michael Fleischmanns beschriebenen Artikel „Boilietaktik“, also wenige Boilies auf einer größeren Fläche verteilt.
Als der Wetterbericht für die nächsten Tage eine Schlechtwetterfront ankündigte zog ich los. Es war noch mitten unter der Woche und ich hatte den See für mich komplett alleine. Wie sollten die Bedingungen also noch besser sein? Meine Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass ich mitten im Wetterumschwung die besten Ergebnisse erzielen konnte. Bereits bei der Ankunft am See, konnte ich Fischaktivitäten beobachten.
Durch meine vorigen Tauchgänge, kannte ich meinen Platz unter Wasser bestens. Dieser war komplett krautfrei und bestand aus einem sandigen Grund mit vereinzelten Muscheln. Daher fiel meine Wahl auf einen Kamo Leader – gravel, N-Trap – gravel und einem Kaptor Wide Gape 4 gravel. Meine Montage habe ich als Schneemann an einem Blowback Rig präsentiert. In jener Session konnte ich in der Nacht fünf Karpfen bis 22 Kg überlisten. Eine ähnliche Situation erlebte ich vor drei Jahren. Seitdem gehört sicher im Sommer eine Taucherbrille und Schnorchel zu meiner grundlegenden Ausrüstung um geeignete Plätze zu finden, zumal Boote bei uns strikt verboten sind.
Mein Fazit: Taucherbrille und Co. sorgen für ein einfaches und präzises Erkundschaften der Unterwasserwelt und gehören bei mir im Sommer ab sofort zur Grundausstattung!

Ich wünsche allen weiterhin eine erfolgreiche Saison!!!

Nur die nassen Schnüre fangen Fische!
Max Brodehl



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Wir freuen uns auf Euch!!!
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