08.05.17

Saisonstart in den Alpen #2 - Felix Hetzmannseder

Mit den ausbleibenden Nachtfrösten kann man sicher sein, er ist endlich da, der Frühling. In den letzten Jahren habe ich das Frühjahr meist für die Angelei in meiner direkten Umgebung genützt. Für dieses Jahr war aber etwas ganz anderes geplant. Ein gemeinsamer Trip zu Saisonstart in die österreichischen Alpen. Zusätzlich wollten wir unseren gemeinsamen Trip von einer Kamera begleiten lassen. Das Abenteuer beginnt.

Die lange Autofahrt überbrückten wir mit reichlich guter Musik und nach einer finalen Tasse Kaffee an der Tanke ging es endlich die letzten Kilometer zum See.
Am Gewässer angekommen, waren wir zu allererst einmal überwältigt vom traumhaften Panorama. Ein wunderschöner See mit türkisblauem Wasser, eingebettet in teils noch mit Schnee bedeckten Bergen. Eine Augenweide. Thomas gab uns einige Infos zum Gewässer, die sehr hilfreich waren um schnell auf Fisch zu stoßen. Die Platzwahl fiel mir daraufhin relativ leicht. Als Spot wählte ich eine markante Halbinsel aus, die mir einen ausgedehnten, aber stark verkrauteten Flachwasserbereich, eine Insel und einen etwas tieferen Bereich des Sees zum Ablegen der Ruten bat. Für mich roch es dort förmlich nach Fisch, als ich den Swim genauer unter die Lupe nahm. Nach genauem Abtasten der Gewässerstruktur fand ich zahlreiche vielversprechende Spots. Eine Rute platzierte ich hinter einer mir vorgelagerten Krautwand. Die zweite fand ihren Platz in einem Krautloch von etwa 6-8m2 zu meiner Linken und die dritte Rute bugsierte ich in den tieferen Bereich, somit hatte ich drei Ruten in noch recht unterschiedlichen Wassertiefen platziert und konnte nach und nach herausfinden in welchen Wassertiefen sich die Fische aktuell aufhalten.

Gerade fütterte ich noch ein paar Spods mit gekrushten Boilies, diversen Partikeln und Soft Expander Pellets, hörte ich lautes „YES!“ aus einer anderen Ecke des Sees ertönen. Peter hatte seinen ersten Karpfen für 2017 und den Ersten der gemeinsamen Session in die Maschen gleiten lassen – das dauerte nicht lange ☺! Der erste Fisch der Session kam flach, kaum 3 Meter tief, eine wertvolle Information.

Auch für mich sollte der gewünschte Fisch nicht allzu lange auf sich warten lassen. In den frühen Morgenstunden des zweiten Angeltages riss mich ein kampfstarker Spiegler aus den Federn, er kam auf 3 Metern Wassertiefe und war ein weiteres deutliches Zeichen, dass die Fische schon in den flachen Zonen umherstreiften. Es war die Rute, die ich hinter der Krautwand am Chodrig platzierte. Nach einem nervenaufreibenden Drill vom Boot aus, konnte ich einen wunderschönen, langen Recken von Spiegelkarpfen landen. Nur Minuten später lief meine linke Rute ab und nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich auch diesen zweiten Karpfen in den Kescher bugsieren- die Spieglerdoublette war perfekt. Zwei total unterschiedlich gebaute, urige Spiegler warteten auf die Kamera. Ein perfekter Einstand für mich. Und auch für die Jungs lief es super. Viele große Fische fanden nach und nach ihren Weg in unsere Kescher. Ein Saisonstart nach Maß, der unsere Hoffnungen bei weitem überstieg. Mehr dazu in bewegten Bildern gibt’s in Kürze! Ich wünsche euch einen Hammer Saisonstart!
Fel Hetzmannseder

Almond Pop Ups rocken einfach

Mega-Fisch!!!

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