21.10.20

Social Session - Stefan Wirtz

Während vor Kurzem noch Temperaturen von über 30 Grad herrschten, sind wir nun nur noch bei der Hälfte. Deshalb zogen mein Freund Dennis und ich noch einmal los um die letzten Tage des Sommers und des beginnenden Herbstes in vollen Zügen zu genießen. Wir wollten ein paar schöne Tage mit viel Fisch und gutem Essen verbringen. Es sollte einfach rundum ein gelungenes und entspanntes Wochenende werden. Um viele Fische zu fangen geht man natürlich nicht an das hardcore Lowstock Gewässer sondern nimmt eines, das einen guten Bestand an Fischen hat. So schlugen wir am Freitag Mittag unsere Zelte auf und machten alles startklar. Wir befischten einen Platz an dem eine Kante langsam von 2m auf 5m Tiefe verläuft. So war es möglich alle vier Ruten optimal zu staffeln. Die inneren Ruten wurden bei 7 und 8 RL geklippt. Die beiden äußeren auf 5 und 6 RL. Mit dieser Art der Staffelung war es möglich den gesamten Futterplatz zu beangeln ohne dass sich die einzelnen Montagen im Weg liegen. Mit Hilfe der Distance Sticks klippten wir die Ruten ein und markierten die Schnur mit Marker Elastik. Dadurch erspart man sich immer wieder an den Sticks ablängen zu müssen. Ein wirklich nützliches Hilfsmittel. Zu beginn unserer Session befütterten wir den Platz mit 2kg Pellets und 2kg Boilies, die wir mit dem Groundbaiter großflächig verteilten. Ich setzte an einer Rute ein Kombirig bestehend aus 25lbs Boom und Super Natural ein. Als haken ein 6er Kurv Shank mit einen gelben Fluo Pop Up. Auf der anderen Ruten ein klassisches Stiffrig mit weichem Haar und einem Schneemann. Bereits nach einer Stunde angeln lief die erste Rute bei Dennis ab. Die Freude war riesig, denn wir kommen sehr selten zusammen ans Wasser und so konnte es doch losgehen. Bis zum späten Abend fingen wir insgesamt 6 Karpfen. Wir entschieden uns, vor dem Schlafen gehen dem Platz nochmal gut Futter zu geben und in der ersten Nacht nicht zu angeln. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtige herausstellen. Am nächsten Morgen, direkt nacht dem ersten Kaffee, wurden die Ruten wieder ausgebracht. Was sich an dem gesamten Samstag ereignen sollte beschreibt man glaube ich als Fangrausch. Doppelläufe waren irgendwann normal und es lief immer weiter. Nach jedem Fisch kam wieder eine kleine Portion Futter hinterher und so konnten wir die Fische auf dem Platz halten. Wir mussten, um kochen und essen zu können, die Ruten einholen. Das wäre sonst in keinster Weise möglich gewesen. So genossen wir beide Tage in der Sonne und drillten uns die Hände wund. Am Samstagabend waren wir satt. Nicht nur vom guten Essen sondern auch vom Fangen. Der Platz bekam am Abend erneut eine große Ladung Futter und wir legten uns früh in die Schlafsäcke. Am Sonntagmorgen gegen 09:00 Uhr krochen wir aus unseren Zelten, tranken einen Kaffee und packten zufrieden ein. Wir haben in den zwei Tagen mehr als 30 Fische gefangen. Unglaublich aber wahr. Es sollte der krönende Abschluss des Sommers werden und der wurde es auch.

Stefan Wirtz

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