06.06.17

Super Wrap - der zweite Eindruck - Simon Gehrlein

Karpfenangeln ist häufig Kopfsache: Was dem ersten Eindruck nicht standhält bekommt in unserer Angelei häufig keine weitere Chance. Kein Wunder, wer sich auf sein Gefühl verlässt, der liegt ja auch selten falsch. Das gilt für Plätze, Futterstrategien und für die verwendeten Montagen. Gelegentlich täuscht uns jedoch auch unser erster Eindruck und es lohnt sich ein zweiter Blick. Ähnlich ging es mir beim Super Wrap. Der hartnäckige Schutz für unsere Hakenköder lag lange unangetastet in meiner Tacklebox und musste sich bis zu seinem ersten Einsatz einige Zeit gedulden. Ob der Köder damit genügend Duftstoffe freigibt? Ob die Optik die Fische nicht stört? Brauche ich das wirklich? – Fragen über Fragen, das ungute Gefühl blieb. Bis zu jenem Tag am Lac du Salagou.
Weißfische und Krebse setzen meinen Ködern wieder ordentlich zu und die extraharten Hakenköder waren schon ein paar Tage aufgebraucht. Es wurde Zeit, die Super Wraps zu zücken und meinen Schneemännern Ihre ersehnten Rüstungen überzustülpen: Ein Schnitt mit der Schere, ab in den heißen Dampf – und schon passte das wie angegossen! Optisch sah das recht unauffällig aus und die Geschmacksstoffe wurden auch ausreichend ans Wasser abgegeben. Immerhin waren die Köder am nächsten Tag schön ausgewaschen. Und Karpfen gingen zwischendurch auch ans Band! Gestört hat sie die harte Haut dann ja wohl doch nicht. Die Super Wraps sind also definitiv eine Lösung für alle die Weißfisch, Krebs & Co den Kampf ansagen müssen. Check it out!

Simon Gehrlein

Große Löcher lassen den Köder gut arbeiten

Gib dem Krustentier keine Chance!

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