20.09.14

Twotone - Christopher Paschmanns

Marketing & Media Manager Christopher Paschmanns hat einen regelrechten Lauf: 16 Fische in nur zwei Angelnächten und zwei Morgensessions von wenigen Stunden. Genug Aktion, um sich ein Urteil über einige der Neuheiten zu bilden:

Das war mal eine Wetterlage: Konstant blies der Westwind, dazu Schauer und 17 Grad Wassertemperatur – besser kann es Ende August, Anfang September gar nicht sein. Schade, dass zwischenzeitlich der Altweibersommer mit Hochdruck und kühlen Nächten übernahm.

Jedenfalls habe ich die heiße Phase super ausnutzen können. Mit geringem Zeiteinsatz und guter Vorbereitung fing ich 16 Fische bei 17 Runs an einem großen Baggersee, viele Dicke waren darunter. In einer Nacht hatte ich gleich drei über 19 Kilo in Folge. In einer weiteren meinen Zielfisch "Nacken" mit 24 Kilo und einen zweifarbigen Spiegler mit 20,5 Kilo in kurzer Folge – einfach der Wahnsinn!

Bei einer Morgensession fing ich dann noch einen meiner Lieblingsfische des Sees, den ich jetzt bereits seit zwei Jahren fangen will: Twotone mit 22,2 Kilo. Anders als sonst hatte ich einen meiner beiden Plätze mit pinken 15er Boilies (Mainline Salty Squid) vorbereitet. Den anderen wie üblich mit einer Mischung aus 20er und 24er Acvtiv-8. Dieser brachte die meisten Aktionen. Auf Wafter-Köder über einem Teppich aus pinken 15er Squids fing ich insgesamt nur drei Fische: einen Satzer, den Twotone und den 48er! Anders als üblich zu angeln, brachte also tatsächlich die Fische, die mir noch fehlten.

Bei der ersten Nacht verwendete ich anfangs das neue COG-System im Vergleich zu meinen bewährten Inlines, ab der zweiten dann nur noch das COG. Denn davon bin ich wirklich begeistert. Es hakt noch besser über den Bleischwerpunkt als ein Inline und ist dazu noch sicher. Denn löst sich der Halbwirbel erst aus dem Blei, ist es ein ganz normales Lead Clip Set Up. Mir war aber eines dabei sehr wichtig: Ich wollte die Bleie nicht bei jedem Fisch verlieren! Nur wenn sich ein Fisch im dichten Kraut festschwimmen sollte, wollte ich, dass sich das Blei ausklinkt. Und das funktioniert mit dem COG super, ich habe tatsächlich nicht ein Blei im Drill verloren!

Nebem dem COG tesetet ich in den letzten Wochen die neue Touchdown in 20lb (0,43mm) sehr intensiv als Hauptschnur, aber auch als Vorfachmaterial für meine geliebten Stiff Rigs. Meine Meinung: Touchdown ist die beste Schnur, die Korda je entwickelt hat. Sie sinkt wie ein Stein, ist abriebfest und hat einen absolut vertretbaren Memory-Effekt. Die Knotenfestigkeit ist top und sie ist – einmal nass – recht geschmeidig. Der größte Vorteil gegenüber allen anderen mir bekannten Monos ist aber die sehr geringe Dehnung der Touchdown: Ich kann damit meine Rute super aufladen, fühle sehr gut, auf welchem Boden das Blei ankommt, habe eine direktere Bissanzeige und der Kontakt zum Fisch im Drill ist unvergleichlich.

Besonders an den Drill mit dem Twotone erinnere ich mich da gerne. Diese heftigen Kopfstöße und langen Fluchten. Schon früh erkannte ich das Tier an der Oberfläche an seiner einzigartigen Färbung. Zum Glück ging da alles gut!
Viel Erfolg am Wasser und mit den neuen Produkten,
Christopher.

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