07.09.15

Wasserfläche statt Wasserstraße - Nils Thönnes

Irgendwann ist Gewässertechnisch einfach ein Tapetenwechsel nötig - vor allem für einen Kanalangler wie mich. Gerade wenn man viel am Kanal angelt, sehnt man sich ab und an doch sehr nach ein wenig Natur und Wasserfläche. So war es auch bei mir, ich musste was anderes sehen. Meine Wahl fiel auf einen großen Baggersee, der recht dünn besetzt ist, aber eben einfach eine tolle Kulisse und Ruhe bietet. Mein ausgesuchter Platz lag in einem Wald, Ruhe und Natur waren also gegeben. Noch erfreulicher war für mich, dass ich von hier aus ein großes Plateau befischen konnte, welches sogar in Wurfdistanz lag. Dieser Platz wurde eine Woche von mir großflächig unter Futter gesetzt, alle zwei Tage etwa zweieinhalb Kilo Boilies. 
Auf Grund der stark verkrauteten Uferkante, ging ich auf Nummer sicher und fischte stabile Kontinental Haken in Größe 6, gebunden am N-Trap Semi Stiff und etwa 25 cm lang. Ich konnte schon am frühen Abend einige Fische springen sehen! Mein Futterplatz wurde also angenommen, womit ich ehrlich gesagt nicht rechnete. Sogar der erste Biss ließ nicht lange auf sich warten und ich konnte noch im tollen Licht ein paar schöne Fotos machen! Die Kulisse ist unbezahlbar und genau das, weswegen ich hier war, der Fisch war nur Bonus! Den Rest der Nacht blieb es wie erwartet ruhig. Ich konnte erst am Morgen noch zwei tolle Fische fangen, darunter ein Spiegler mit 22,5 Kilo! In dieser Nacht hat einfach alles gestimmt, Material – Futter – Spot!
Grüße,
Nils Thönnes

News ArchiveNEWS ARCHIVE

ARCHIVE