31.08.16

Wenig Zeit, gut genutzt - Stefan Lutzer

Seit Anfang der Saison fische ich an einem meiner Hausgewässer teilweise nur tagsüber einige Stunden. Meistens präpariere ich mir einen Tag zuvor dafür einen geeigneten Platz mit etwa zwei Kilo Futter und befische diesen dann etwa 4 bis 5 Stunden am darauf folgenden Tag. Beim Füttern verteile ich das Futter breit verstreut, weil ich meine beiden Ruten weit auseinander gefächert platziere und die Fische möglichst lange am Platz halten will. Da das Wasser in diesem See sehr klar ist und auf kurzer Distanz geangelt wird, kann man den leer gefressenen Spot recht gut erkennen. So können auch Fische beim fressen beobachtet werden. Dafür benötigt man bloß eine Polarisationsbrille und schon kann der Spaß beginnen. Bekannt sind die Szenen aus den Underwater Filmen, wo man klar und deutlich die Fische beim fressen und haken sehen kann. So ist das hier auch. Da ich bei diesen kurzen Sessions auf maximale Attraktivität setze füttere ich helle 14mm Boilies, Tigernüsse, Dosenmais und Cell Pellets. Ein kräftiger Schuss Almond Goo dazu und fertig. Als Köder an Rute Nummer eins kommt dann ein Boilie und ein pinker Fluo Pop Up oben drauf. So kann ich meinen Köder wunderbar zwischen dem ganzen Futter erkennen. Rute Nummer zwei wird mit einem dunklen Boilie und einem gelben Fake Maize beködert. Ich sag’s euch das ist mega spannend. Es ist völlig elektrisierend, wenn man dann einen hektisch mit dem Kopf schüttelnden Fisch sieht und kurz darauf seinen schreienden Bissanzeiger hört. Bei diesen Sessions ist es dann auch möglich mehrere Fische in kurzer Zeit zu fangen. Hier ist es dann wichtig, nach jedem Fisch oder wenn der Platz leer gefressen ist einen kleinen happen nachzufüttern. An diesem Platz liegt eine Menge Holz im Wasser und so kommt man nicht drum herum starkes Material zu verwenden. Ich bin ein absoluter Curv Shank Fan und benutze hierfür den Curv Shank XX in Größe 8 gebunden an 30lbs Dark Matter Braid. Da das Holz hier voll mit Dreikantmuscheln ist, benutze ich einen Safe Zone Leader mit einem Hybrid Lead Clip in den ich ein 4 Oz Blei einhänge. Das Blei soll der Fisch möglichst direkt nach dem Biss verlieren um sich damit im Falle einer Flucht ins Holz nicht festsetzen zu können. Diese Angelei ist eine super Alternative, wenn man mal keine Zeit hat für eine Nacht am Wasser. Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis durch den Aufbau von Zelt, Liege etc. Es wird einfach viel weniger Ausrüstung gebraucht. Ich nutze diese Zeit auch gerne mit meiner Freundin. Sie liegt in der Sonne und im besten Fall drille ich. Aber auch so sind die gemeinsamen Stunden am Wasser immer etwas besonderes. Denn sein Hobby teilt man doch wohl gerne mit den liebsten.
Viel Erfolg
Stefan Lutzer

Bisse unterm Baum

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