03.11.16

Weniger ist mehr - Max Middelhoff

Der Herbst ist da, daran besteht nun wirklich kein Zweifel mehr. Was über Wasser schon seit einigen Wochen bemerkbar ist, verlagert sich nun auch stetig in die Unterwasserwelt. Die Vegetation verändert sich und die Temperaturen fallen. Aktuell hat der von mir befischte See eine Wassertemperatur von etwa 13 Grad, mit der Tendenz: fallend. Auch bei den anderen Anglern sieht man, dass es herbstet. Dicke Eimer werden ans Wasser geschleppt und Kilo für Kilo im See versenkt. Dass es auch anders geht, zeigt mir meine Angelei.

Wie bereits in meinem letzten Update beschrieben, liegt mein Fokus auf der Suche nach Fischaktivitäten. Haben sich die Fische durchs Springen, Rollen oder Gründeln erst einmal verraten, dauert es nicht lange, bis ich im interessanten Areal meine Köder präsentiere. Einzelne 15mm Boilies, 12mm Wafter oder Pop Ups sind meine primäre Köderwahl. Als Beifutter kommen ganze und zerdrückte Banoffees in 15mm sowie wenige Tigernüsse zum Einsatz. 5 bis 7 Midi Spombs zu Beginn der Session reichen meistens völlig aus. Ich vermeide es jedoch, direkt nach einem Biss erneut zu spomben, sondern füttere bloß eine Handvoll Boilies mit dem Wurfrohr nach. Das Spomben verlege ich in die Zeit, in der nach meinen Erfahrungen die Bissanzeiger eh schweigen. So mache ich in der "heißen Phase" weniger Lärm und verschrecke die Fische nicht so stark.

Die von mir beschriebene Taktik ist vielleicht nicht so bequem wie das statische Aussitzen, schont jedoch den Geldbeutel enorm und verringert die Zeit drastisch, in der man tatenlos aufs Wasser schaut. Sicherlich ist diese Vorgehensweise keine Universallösung, macht jedoch an Gewässern, an denen sich die Fische oft zeigen durchaus Sinn. Euch einen erfolgreichen Herbst, denn die Zeit bis zum Winter ist noch lang! Geht raus und fangt was!

Ein paar Banoffees, Tigers, GOO und Toppers - langt!

Präzise Würfe, Subbraid auf den SS3000

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