21.09.18

Wilkommene Abkühlung - Stefan Lutzer

Nachdem Deutschland lange unter einem extrem heißen Hoch schwitzte solle nun endlich ein Wetterwechsel kommen. Es war starker Wind und Regen angekündigt. Genau das richtige nach der Hitzewelle. Das Wasser wurde abgekühlt. Es war der richtige Zeitpunkt um mit etwas mehr Futtereinsatz einen richtigen Big Hit zu veranstalten. So befütterte ich einen Platz einmal heftig mit gekochtem Hanf, Mais und Tigernüssen. Ich zog meinen Futterplatz in die Länge und Breite um die Fische lange auf dem Platz halten zu können.
Mit dem guten Gefühl im Hinterkopf einen bestens vorbereiteten Futterplatz zu haben baute ich dann am Donnerstagabend mein Lager für die nächste Nacht auf. Meine beiden Ruten waren mit QC Hybrid Lead Clips am Leadcore und Stiffrigs bestückt. Die Stiffrigs in Verbindung mit den Dark Matter Anti Tangle Sleeves verhindern ein verheddern der Montage im Wurf. Weiterer Vorteil ist, sie legen sich auch nach einer Weisfischattacke wieder fangfähig auf den Grund.

Ein Rig beköderte ich mit einem Schneemann aus einer Tigernuss und einem Essential Cell Cork Dust Wafter und die zweite Rute mit einem gesoakten Essential Cell Wafter. In den ersten zwei Stunden passierte nicht viel. Ein paar einzelne Pieper verrieten jedoch, dass sich Fische auf meinem Platz befinden mussten. So war es dann auch, denn kurze Zeit später lief die Tigernussrute ab und bescherte mir einen Schuppenkarpfen mit etwas über 16kg. Während dieser noch in der Sling auf sein Fotoshooting wartete lief die zweite Rute auch ab. Bääm!!! Das lief ja! Jetzt war es wichtig beide Ruten wieder schnell ins Rennen zu bekommen. Also machte ich die Ruten klar, bevor ich die Fische fotografierte und warf sie wieder auf den Platz. Nachdem ich die Bilder gemacht habe fing ich eine wirklich große Brasse…. Bah! Jeder Feederangler hätte sich ein Loch in den Bauch gefreut…. Ich hoffte jetzt keine Brassensession zu erleben. Bis kurz vor Mitternacht wurde es ruhig. Ich entschied mich dem Platz nochmal Futter zu geben. Etwa eine  Stunde später lief es wieder. Es lief richtig. Im Stundentakt liefen die Ruten.
Am nächsten Morgen bekam ich noch Besuch von einem anderen lokalen Angler, welcher mir prompt den größten Fisch der Session ablichten konnte. Ein Spiegler mit wunderschönen Perlschuppen auf beiden Flanken und 17,8Kg. Während ich den Fisch genauer betrachtete hatte ich schon das Gefühl einen alten Bekannten gefangen zu haben. Ich irrte nicht,. Diesen Fisch fing ich 2014 bei einer Session zusammen mit Christoph. Damals hatte er 11kg…. Alles in allem wurden meine Erwartungen mit 11 Läufen in einer Nacht mehr als übertroffen.
Ich bin jetzt mal raus für drei Wochen. Denn der Jahresurlaub mit der besseren Hälfte steht an. Aber eins ist sicher, danach werde ich den Herbst erneut voll auskosten.
Ich wünsche Euch viel Erfolg,
Stefan Lutzer

Ein wahrhaft herrlicher Spiegler.

Ich bin einfach nur happy!

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