15.02.16

Winter Skillz - Marco Krauth

Auch im Winter kann man in Kurzsessions erfolgreich sein. Ansitze die nicht länger als 3-4 Stunden andauern. Jedoch gilt es ein paar Dinge zu beachten, um auch bei eisigen Verhältnissen die Chancen auf Erfolg zu maximieren.
Vorbereitungen treffen: Nicht umsonst gibt es den schlauen Spruch, Vorbereitung ist das halbe Leben. Das heißt, beködert euere Rigs schon zuhause, das spart zum einen Zeit und zum anderen gibt es nichts schlimmeres als mit eisigen Fingern einen Popup ans Haar zu friemeln. Des Weiteren ist es sinnvoll eueren Stickmix oder Groundbait daheim schon fertig zu machen am besten einen Tag vorher, so zieht der Mix alle Flüssigkeiten schön auf und gibt so über einen längeren Zeitraum das verwendete Liquid ab. Wichtig, keine ölhaltigen Attraktoren verwenden. Denn diese sind bei kaltem Wasser kaum löslich. Auch die PVA- Sticks für den Grundfutter werden ebenfalls daheim schon vorgefertigt.

Kurze Montagen: Im Winter kommen bei mir sehr bevorzugt kurze Rigs zum Einsatz. Meistens nicht länger als zehn bis maximal fünfzehn Zentimeter. So kurz aus dem Grund das die Fische sich bei kaltem Wasser nicht großartig bewegen und sich somit bei der kleinsten Bewegung haken sollen. Allerdings hängt die Vorfachlänge stark von dem Gewässergrund ab. Ist dieser nämlich sehr schlammig, sollte es dementsprechend länger ausfallen.

Schnurclip und Markierung: Verwendet den Schnurclip der Rolle, um immer die selbe Entfernung zu treffen. Denn akkurates Werfen ist vor allem im Winter, bei kurzen Sessions essentiell. Möchte man beispielsweise vor ins Wasser ragendem Geäst am gegenüberliegenden Ufer fischen, empfiehlt es sich erst einmal ungefähr fünf Meter davor zu werfen. Nun gibt man etwas Schnur und wirft erneut. diesen Prozess wiederholt man bis die Montage so dicht als möglich vor den Ästen aufs Wasser trifft. Als kleinen Tip am Rande, lieber einmal mehr Werfen und Schnur geben, als einmal zu großzügig und die Montage im Baum wieder zu finden.

Weniger ist mehr: Das Thema Futter ist heikel, vor allem bei so kurzer Zeit im Winter. Deshalb nutze ich lediglich einen kleinen PVA-Stick welchen ich auf das Rig ziehe. Dieser soll lediglich zusätzliche Attraktivität am Hakenköder schaffen und den „Appetit“ der Fische anregen. Zudem füttere ich noch fünf bis zehn Boilies mit sechzehn Millimeter Durchmesser. Um die Fische zusätzlich anzuregen nach Nahrung zu suchen.
Viel Erfolg,
Marco Krauth

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