21.01.19

Winterangeln angenehm gemacht #2 - Stefan Lutzer

Im ersten Teil meiner Updatereihe habe ich euch ein paar Tipps rund um das Thema Zelt gegeben. Dieser Part soll sich mit dem Thema der Kleidung beschäftigen. Eigentlich kennt jeder den Spruch: „ Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung….“
Ich persönlich kann diesen Spruch nicht hören. Denn es gibt sehr wohl schlechtes Wetter und gerade diesem sind wir im Winter besonders ausgesetzt. Der Teil mit der schlechten Kleidung stimmt dann schon eher. Es gibt ein paar Dinge die kann man bei der Kleidungswahl beachten sollte und damit wirklich am Wasser punkten kann. Für mich bedeutet es, dass ich leichte, aber gut wärmende Kleidungsstücke trage und da spielt mir die neue Thermobekleidung von Korda echt in die Karten.
 Als erstes möchte ich euch den Tipp geben, dass ihr erst nach dem Aufbauen des Angelplatzes eure Winterjacke und Hose anzieht. Ich meine damit, dass wenn man völlig eingekleidet zum Angelplatz läuft und dann sein gesamtes Tackle aufbaut, schon mal ins Schwitzen kommen kann. Dann kann es unter Umständen schon unangenehm und kalt werden, denn die nasse Kleidung hält den Körper nicht warm und führt zum Auskühlen. Daher wäre ein guter Tipp, dass ihr immer mindestens ein komplettes Set an Ersatzkleidung dabei haben solltet. Einmal für den Fall, dass ihr durch Regen nass werdet oder einfach unabsichtlich sogar ins Wasser fallt.

Ich trage zum Beispiel vom Auto zum Angelplatz über meiner Thermounterwäsche einen Hoodie und eine Jogginghose. Habe ich dann alles aufgebaut und ich komme langsam runter ziehe ich meine Thermohose über die Jogginghose und über den Hoodie eine Jacke. So kleide ich mich im Zwiebelprinzip. Das heißt nichts anderes, als dass ich mehrere Lagen an Kleidung übereinander trage. Dieses System schafft isolierende Luftpolster zwischen den einzelnen Schichten und hält mich warm. Ähnlich mache ich es auch mit den Füßen. Ich trage tagsüber in meinen Schuhen bloß ein Paar Socken. Dafür aber welche aus Wolle. Auch da hat sich Korda was Gutes überlegt und hat die Kore Merino Wool Socks rausgebracht. Mit einem guten Anteil an Merinowolle bleiben die Füße warm. Verkrieche ich mich dann aber irgendwann ins warme Zelt ziehe ich meistens noch ein paar gestrickte Wollsocken von Oma drüber. Getreu dem Motto: „ Nase kalt und Füße warm, macht den besten Landarzt arm.“ So bin ich schon einige Winter unterwegs und mache mir meine Winterangelei so angenehm wie möglich!
 
Euer Stefan Lutzer

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