07.05.12

Yes!!! - Michael Friedmann

Wir haben einen Bericht von unserem Freund Michael Friedmann aus Österreich bekommen. Michael hat den ersten großen Schuppi dieses Jahr gefangen. Nachdem die Waage 20.3 Kilo anzeigte, ertönte ein lautes Yes am Angelplatz...

Wir gratulieren Dir lieber Michael!

MF:

Die letzten Wochen in Österreich waren geprägt durch starken Wind und wechselnde Witterungsverhältnissen, sowie niedrigen Tages- und Nachttemperaturen. Also keine idealen Frühjahrsbedingungen für das Angeln in einer Flachwasserzone. Die letzten Jahre hatten wir immer konstanten Ostwind und milde Temperaturen, sodass die Karpfen bereits im zeitigen Frühjahr schon ab Mitte März die flacheren Zonen in meinem Hausgewässer (ein 37ha großer Baggersee) aufsuchten und ich hier sehr viele schöne und auch sehr große Fische überlisten konnte. Der Erfolg der letzten Jahre, war auch ausschlaggebend für meine Entscheidung, diesen einen Spot in dem flacheren Bereich des Sees, für dieses Jahr zu wählen. Leider hatte ich bei meiner Platzwahl noch keine Ahnung, dass dieses Frühjahr solche lang anhaltenden schlechten Bedingungen herrschen würden.
Die ersten beiden Sessions, von jeweils einer Nacht Anfang April, hatten dann auch meine Befürchtungen bestätigt. Es war einfach zu kalt für diesen Spot und keinerlei Fischaktivität war zu vermerken. Bei meinem dritten Ansitz Mitte April konnte ich dann endlich die ersten beiden Karpfen mit knapp 8 kg überlisten. Der Bann war also gebrochen, und meine Strategie mit wenig Futter und sehr kleinen Ködern, war also die richtige. Als Hakenköder verwendete ich hier eine Tigernuss am Haar und fütterte max. 5 Raketen von meinem Spodmix aus Hanf, zerkleinerten Tigernüssen, Thunfisch und gekochtem Mais über die Hakenköder. Meine Zielfische konnte ich leider noch nicht erreichen, trotzdem wurden auf den Spots im tieferen Bereich des Sees, zur gleichen Zeit, die ersten großen Karpfen überlistet. Dies zeigte mir das man trotz Futterplatz keine Einflüsse auf die Karpfen hat wo sie sich gerade aufhalten. Gerade die größeren Fische reagieren hier sehr empfindlich was das Wetter, oder der Luftdruck anbelangt. Bei mir hieß es also warten, bis sich endlich der Wind in die andere Richtung drehte und somit mehr Fische in meinen Seebereich kommen würden. Letzten Freitag war es dann soweit, die nächste Nacht am Wasser, stand auf meinem Wochenplan. Das Wetter, wie sollte es auch anders sein war natürlich wieder schlecht, Tageshöchsttemperatur 10° C und Regen. Wieder keine idealen Verhältnisse für meinen Angelplatz. Trotzdem legte ich wieder meine Montagen, diesmal bereits mit einem 24mm Boilie der Marke „Eigenbau“, auf meinem Spot ab. Es war genau 17:30 Uhr, als plötzlich mein Delkim unerwartet um Hilfe rufte…Piiieeeep. Sofort eilte ich zu meiner Rute und setzte den Anhieb. Schon nach kurzem Drill merkte ich, das diesmal einer der älteren Karpfen im See meinem Köder nicht wiederstehen konnte. Yes. Jetzt wurde klar, hoffentlich bekomme ich diesen Fisch. Jetzt ist es wichtig, dass man einfach großes Vertrauen in sein Tackle hat.
Nach vorsichtigem Drill konnte ich dann den Fisch endlich erfolgreich auf die Matte legen und was soll ich noch sagen, es war der erste Big One für mich in dieser Saison 2012. Ein Schuppenkarpfen mit 20,3 kg.
In diesem Sinne: Nie aufgeben, auch bei schwierigen Bedingungen lassen sich schöne Fische überlisten.

Viel Erfolg,
Euer Michael

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Wir freuen uns auf Euch!!!
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