20.09.12

Zeit für´s Chodrig – Alexander Kobler

Wir haben wir einen Bericht von Alexander Kobler bekommen! Alexander war wieder fischen und hat sich mit dem Chod-Rig beschäftigt.


AK:
Irgendwie lief es bei mir diesen Sommer sehr, sehr schleppend. Die Gewässer, die ich befischte, stellten sich als keine echten Sommergewässer heraus, das Wasser war verhältnismäßig klar diesen Sommer, das Kraut hoch und die natürliche Nahrung war im Überfluss vorhanden. Die Karpfen reagierten deshalb eher verhalten auf eingebrachtes Futter. Doch konnte ich mehrere Male beobachten wie ein Freund von mir unter scheinbar unmöglichen Umständen doch ein paar Karpfen auf die Matte zauberte. Grund dafür war eine Angeltechnik, die zwar schon oft dokumentiert wurde, sich aber jenseits der Insel nur wenig etablierte: Das Chod-Angeln. Und weil schon so viel darüber geschrieben wurde, verzichte ich jetzt auf weitere Erklärungen über diese Technik, die weit mehr als nur ein spezielles Rig ist und neue Möglichkeiten beim Angeln bietet. Außerdem ist sie den meisten Karpfen des Festlands gänzlich unbekannt, und die Fähigkeit einen Haken beim Fressen zu umgehen ist noch nicht erlernt.
Mein Feuer wurde durch einen „Instant“-Schuppi mit knappen 40 Pfund geweckt, der schnell nach dem Einwurf und nahezu ohne jegliches Futter neben mir gefangen wurde. Ich versuchte mich also auch mal mit Choddies und konnte so ein paar extra Runs herauskitzeln. Der Anfang ist gemacht, selbst sehe ich mich aber noch als Anfänger. Nur so viel, es lohnt sich wirklich immer eine Rute mit einem Chod über dem Bodenkraut zu fischen. Darüber hinaus kann man mit dem Chod auch prima im Schlamm angeln, ohne Angst zu haben, dass das Vorfach zu kurz oder zu lang ist. Dieses steht nämlich immer in der perfekten Länge vom Boden weg. Nur das Blei und ein Teil des Leadcores sinkt in den Schlamm. Der Angler ist mit dem Chod absolut unabhängig vom Untergrund und auf das Suchen von „harten Plätzen“ weniger angewiesen. Man kann da angeln, wo sich die Karpfen aufhalten und fressen, egal was sich unter ihnen befindet.

Viel Spaß beim Testen.
Alexander Kobler



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